Unser Jahresmotto: Quitte

Die leuchtend gelben Quitten verströmen im Spätherbst einen betörenden Duft, und man würde Sie am liebsten direkt vom Baum essen. Keine gute Idee, den roh sind Quitten ungeniessbar. Erst als Mus, Gelee, Kompott, Kuchen, Fleischspeisen oder Sirup werden sie eine Delikatesse und lassen so manches Feinschmeckerherz höherschlagen.

Quitten reifen Ende Oktober bis Anfang November und sollten spätestens vor dem ersten strengen Frost geerntet werden. Sie sind ein großer Vitamin-C Lieferant. Daneben enthalten sie Zink, Natrium, Eisen, Kupfer, Mangan, Fluor und viel Folsäure. Und ausserdem eine rekordverdächtige Menge an Pektin. Dieses fördert die Verdauung, senkt den Cholesterinspiegel, bindet Schadstoffe im Körper und leitet Sie aus. Die enthaltenen Gerbsäuren sowie Vitamin A lindern Gicht und Arteriosklerose. Der hohe Kaliumgehalt in Quittenprodukten beugt Müdigkeit oder Schwächegefühlen vor.

Starker, luftiger Schnitt bringt Luft und Sonne in den Baum und verhindert Pilzbefall.